Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V. Hannover: Angebote: Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Foto Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V. Hannover, Fotografin: Maren NeubeltFoto Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V. Hannover, Fotografin: Maren NeubeltEs bestehen über das Thema „Sexuelle Gewalt“ immer noch weit verbreitete Fehlinformationen und Klischeevorstellungen.

Zwar hat sich in den letzten Jahrzehnten hier sehr viel getan: an Unterstützung für Opfer, an dem Zur-Verfügung-Stellen von Hilfsangeboten und verbreiteten Informationen zur Thematik. Und doch halten sich hartnäckig Fehlinformationen und Mythen über das tatsächliche Ausmaß, über Hintergründe und über Folgen von sexualisierter Gewalt. Hier tragen wir mit unserer Öffentlichkeitsarbeit kontinuierlich dazu bei, ein realistisches Bild von der Problematik sexueller Gewalt zu vermitteln und zum Beispiel über weit verbreitete Mythen aufzuklären.

Mit themenspezifischen Informationsveranstaltungen sollen falsche, auf Vorurteilen beruhende Bilder über sexuelle Gewalt und ihre Opfer korrigiert werden. Nur durch genaues Wissen über Zusammenhänge und Hintergründe können langfristig Veränderungen im Umgang mit Betroffenen (und Tätern) stattfinden. Informationen, Wissen und dadurch Verständnis helfen Betroffenen, dass sie auch durch ihr soziales Umfeld angemessen unterstützt werden.

Gezielte Öffentlichkeitsarbeit trägt außerdem dazu bei, dass möglichst viele betroffene Frauen und Mädchen erfahren, wo sie sich Unterstützung holen können und dass sie ein Recht darauf haben.

Wir bringen Tabuthemen oder ignorierte Themen in die öffentliche Diskussion, so zum Beispiel zu Gewalt gegen ältere Frauen, zu K.O.-Tropfen, zu sexuelle Gewalt und Behinderung und anderes mehr. Wir machen unsere Ansätze in der Fachwelt bekannt. In Arbeitskreisen und Runden Tischen arbeiten wir an Konzepten zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Frauen mit.

Wir tun dies unter anderem mit: Informationsständen bei Veranstaltungen, Organisation von Fachtagungen, Informationsveranstaltungen, Herausgeben von Broschüren, Filmreihen, Pressearbeit, Fortbildungen und anderes mehr.

In unseren Rundbriefen informieren wir regelmäßig über unsere Arbeit und über bestimmte Schwerpunktthemen.

Unsere Maßnahmen zum Arbeitsschwerpunkt „Sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen“ verstehen wir als ganz wesentlichen Teil unserer Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit. Gerade in diesem Tabubereich ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig.

Rundbriefe

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